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Wie du Schreibblockaden auflöst und entspannt Content schreibst.

Du starrst deinen leeren Bildschirm nun schon etliche Minuten lang an. Tippst ein paar Sätze, liest sie dir vor, löschst sie wieder. “Eigentlich müsste ich heute noch was posten”, denkst du dir, und du hast dir dafür sogar eine feste Zeit eingeplant. Und nun tut sich….absolut nichts. Hallo Schreibblockade! Eh du jetzt frustriert deinen Laptop zuklappst oder ziellos durch deinen Facebook-Feed scrollst, lies lieber meine Tipps für entspanntes Schreiben – denn dein Content will in die Welt, um Menschen zu begeistern und dir mehr Umsatz zu machen! Schreibblockaden kannst du mit ein paar einfachen Tipps auflösen.

1. Go old school – schreib mit der Hand.

Verwendest du noch handgeschriebene Einkaufszettel? Wenn ja, wirst du das vielleicht kennen: du siehst den beschriebenen Zettel vor deinem mentalen Auge und brauchst ihn dann beim Einkaufen gar nicht mehr. Handschriftlich Dinge aufzuschreiben ist eine machtvolle Technik, die du auch für deinen Content nutzen kannst.

Damit du jetzt statt deinem Bildschirm nicht ein leeres Stück Papier anstarrst, gib dir erst mal etwas Übung, um deinen Flow zu finden. Dafür überlegst du dir, wie und wo du das analoge Schreiben in deinen Alltag integrieren könntest. Ein besonders schöner Weg ist ein Dankbarkeits-Journal: einmal am Tag – ich mache es vor dem Schlafengehen – schreibst du dir auf, was dir heute alles Schönes und Positives widerfahren ist. Das können ganz kleine Sachen sein oder richtig große Erfolge – so lenkst du deine Aufmerksamkeit auf positive Gefühle, die du dann mit dem Schreiben verbindest.

Meine ständigen Begleiter.

2. Mach was anderes.

Die Muse zeigt dir die kalte Schulter, statt dich zu küssen? Dann trickse sie einfach aus! Besorg dir ein schönes Notizbuch und mach es zu deinem ständigen Begleiter. Schreibe dir darin deine Ideen auf – und deine Ziele, Wünsche und Pläne. Und dann mach was ganz anderes. Geh spazieren, lass dir den Kopf freipusten, lies ein Buch oder ruf eine Freundin an. Dein “think space” braucht gerade Raum und Freiheit, lass das ruhig zu. Steck dir aber unbedingt dein Notizbuch ein, denn wahrscheinlich wirst du just in dem Moment, wo du es gar nicht erwartest, eine geniale Idee haben. Schön, wenn du sie gleich aufschreiben kannst!

Mein Lieblingsort zum Kopf freipusten lassen.

3. Geh in den Austausch!

Als Freiberuflerin habe ich manchmal eine gefühlte Ewigkeit Ideen ausgebrütet und am Ende hat sich nichts “rund” angefühlt. Heute arbeite ich anders – ich gehe aktiv in den Austausch. Nicht nur um Feedback zu bekommen, sondern auch, um meine kreativen Ideen im Gespräch auszuprobieren und überhaupt erst zu entwickeln. Wenn ich es ausspreche, muss ich es nämlich ausformulieren, also den Gedanken zu Ende denken, bevor ich mental weiterspringe. Im eigenen Gedankenkarussell fehlt sieser Schritt meistens, denn wir jagen einer Idee nach der anderen nach und haben am Ende nichts konkretes produziert. Wie frustrierend!

Tausche dich also mit Menschen aus, die dir gern zuhören und die sich von deinen Ideen begeistern lassen. Such dir eine Community, eine Co-Working-Gruppe oder einen Buddy – so bekommst du vielleicht sogar noch wertvollen Input zur Umsetzung deiner Ideen. Und vergiss auch beim Austausch dein Notizbuch nicht.

4. Ändere dein Medium.

Du weisst ja sicher, dass es verschiedene Lerntypen gibt – die lassen sich auch auf kreative Prozesse übertragen. Wenn du merkst, dass du beim Schreiben nicht weiterkommst, dann versuch, deine Ideen als Audiodatei aufzuzeichnen. Machst du vielleicht oft und gern Lives bei Facebook aber bekommst keine Blogbeiträge formuliert? Dann sammle die Infos einiger themenverwandter Lives und mache daraus einen Ideensammel-Blogpost. Das nennt sich auch Content-Recycling und ist noch so ein Mittel, das dir Zeit und Nerven spart, wenn dir gerade keine neuen Inhalte einfallen.

Bonus-Tipp: Relax!

Entspann dich – wirklich! Auch wenn dir ständig Leute sagen, dass du mindestens einmal (und besser noch mehrmals) am Tag was posten musst, damit du im Algorithmus nicht untergehst, schreibst du ja eigentlich nicht für den Algorithmus sondern für deine Wunschkund*innen. Und die wollen wahrscheinlich lieber weniger aber dafür guten Content von dir lesen.
Tappe auch bitte nicht in die Falle, aus Online-Dauerpräsenz-Frust alles automatisieren und langfristig vorplanen zu wollen – damit nimmst du dir nämlich die Möglichkeit, an und mit deinem Content zu wachsen und das Feedback deiner Fans so zu nutzen, dass du für sie immer anziehender wirst. Aktuellen Content kannst du natürlich trotzdem vorschreiben – wenn dir grad was Tolles einfällt, nutzt du deinen kreativen Flow.

Wenn du bereit bist, eine für dich stimmige Content-Startegie zu finden, wirst du feststellen, dass das gar nicht so anstrengend und nervig ist, wie du vielleicht am Anfang dachtest. Content zu schreiben, darf (und sollte!) sich nämlich gut anfühlen – dann sind Schreibblockaden sowieso eher eine Seltenheit. Und das, was dich selbst begeistert, wird höchstwahrscheinlich auch deinen Followern gefallen.

Wie geht es dir grad mit deinem Content und was machst du bei Schreibblockaden? Ich freue mich, von dir zu lesen!

6 Comments

  1. Sandra Voit

    Hallo Maria, mir gefällt der Bonus Tipp am besten. ? Genau das hab ich bei meiner Schreibblockade gemacht. Relaxt und einfach nicht geschrieben. Das darf dann auch mal sein. Und wie du schon schreibst, ich will ja Inhalte liefern und nicht nur einen Text. Liebe Grüße Sandra

    Reply
    • MariaBonilha

      Liebe Sandra, schön, dass du es so lösen konntest. Mir ging es ähnlich wie dir, und je größer der innere Druck ist, desto weniger Raum hat unsere Kreativität. Und das Ganze soll uns ja schließlich auch Spaß machen, oder? 🙂

      Reply
  2. Kim Gstöttner

    Hey Maria.
    Super Beitrag. Der erste Tipp war gerade für mich die Erleuchtung. To – Do Listen und Ideen schreibe ich schon immer mit der Hand, aber dass ich auch andere Texte per Hand schreiben könnte war mir noch nicht in den Sinn gekommen. Ich überarbeite gerade meine Webseite und die “Über mich” Seite fließt so richtig gut gerade aus meinen Händen aufs Papier.
    Vielen Dank für die Erinnerung daran. 😉

    Alles Liebe Kim

    Reply
    • MariaBonilha

      Danke liebe Kim! Für mich selbst was auch das Schreiben mit der Hand der Schlüssel. Ich schreibe mittlerweile sogar meine Blog-Beiträge so vor. 🙂
      Viel Erfolg mit deiner Seite!

      Reply
  3. Margaretha

    Liebe Maria,
    danke für Deine tollen Tipps in diesem super Artikel.
    Ich bin ja Hobbyschreiberin und schreibe meine Artikel immer mit der Hand vor. Die besten Ideen kommen mir auch beim Relaxen!

    Reply
    • MariaBonilha

      Liebe Margaretha, danke für deine lieben Worte. Ich glaube das Handschreiben ist wirklich eine kreative “Wunderwaffe” 🙂 Viel Freude beim Schreiben und liebe Grüße!

      Reply

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