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Quartalsrückblick: Die ersten drei Monate 2021 und mein Business

Die ersten drei Monate des Jahres 2021 sind Geschichte – Zeit für einen Quartalsrückblick. Ich unterbreche kurz den Flow meiner Projekte, atme durch und nehme mir bewusst Zeit, auch kleine Meilensteine zu würdigen. Momentan passiert in kurzen Zeiträumen so viel und ich möchte dem Phänomen entgegenwirken, dass mein Business quasi an mir vorbeirauscht. 

Mein Jahresmotto für 2021 ist Da geht noch Meer. Und dieser Satz fasst die letzten drei Monate perfekt zusammen. Es gab für uns viele Steigerungen und sozusagen als Gegengewicht haben wir eigentlich keinen schönen Tag ohne Zeit an einem unserer Lieblingsstrände verstreichen lassen. Ich habe das Gefühl, dass sich da ein Equilibrium einstellt – je mehr ich kreiere, desto mehr Raum bekommt die “freie Zeit”. Und mittlerweile nutzen wir das Privileg, auf einer Ostseeinsel zu leben, auch im Alltag vollumfänglich aus. Diese Erholungsphasen, oft am Nachmittag wenn wir unseren Sohn aus der Halbtagsbetreuung abgeholt haben, sind wie ein Mini-Urlaub. Und sie geben mir immer einen Energieschub, den ich direkt ins Business stecken kann. 

Mehr Meer geht immer!

Der erste Launch 2021

Unser Leuchtfeuer-Akademie-Launch im Januar war sozusagen ein Sprung aus dem Stand. Wir hatten keinen “Runway” – die Aufwärmphase inklusive Vorverkauf von Plätzen war nämlich schon Ende 2020 gelaufen. Das heißt wir haben im Januar fast nur an kalte Leads gelauncht, also Leute, die relativ frisch auf meiner Liste waren. Ich hatte uns eine Launch-Liste von 200 prognostiziert und am Ende waren es knapp über 300. Damit hat auch das Umsatzziel des Launches nicht mehr gepasst und ich habe es mittendrin nochmal nach oben korrigiert. Am Ende hatten wir eine solide Conversion Rate von genau 3%. 

Ein gutes Ergebnis, aber mir war sofort danach klar, dass ich so schnell nicht wieder “aus dem Stand” launchen möchte. In meiner Jahresplanung hatte ich für das 1. Quartal 2021 zwei kleine Launches vorgesehen. Die Abstände waren aber viel zu eng geplant und ich wollte beim nächsten Mal lieber größer und mit etwas Content-Vorlauf launchen.

Mein wichtigstes Learning aus dieser Erfahrung: Den Schritt aus der Komfortzone wagen, wenn ich meine Zahlen plane. 200 war eine so kuschelig-schöne Zahl, aber es wird Zeit, größer zu denken. Ich habe mich lange hinter dem Phänomen “kleine Zahlen” versteckt. Und jetzt stehen wir an einem Punkt, wo Launch-Listen zwischen 300 und 500 für uns durchaus realistisch sind und dürfen uns entsprechend strecken. 

Ein kleines Ziel kann ich zwar sicher und ohne eventuelle Enttäuschung erreichen – aber ein höheres Ziel wird mir bessere Ergebnisse bringen, selbst wenn ich es nicht ganz erreiche.

Deshalb habe ich den zweiten “kleinen” Launch gestrichen. Wir launchen die Akademie Ende April wieder und haben dafür ein (für mich noch) schwindelerregend hohes Ziel, das an einen neuen großen Meilenstein gekoppelt ist. Stay tuned!

Größere Zahlen in Sicht, yeah!

1000 Leuchtfeuer-Letter-Leserinnen

Im 1. Quartal 2021 hat unsere Liste auch endlich die 1000er Marke überschritten! Noch ein Indiz dafür, dass die Zeit der “Minizahlen” endlich vorbei ist. Eigentlich hatte ich das Ziel der 1000er Liste schon für Ende 2020. Zeitweise dachte ich, wir schaffen das nie. Inzwischen habe ich meine Leuchtfeuer-Formel noch einmal komplett überarbeitet und im 2. Quartal wird es ein brandneues Freebie geben. Die Facebook-Anzeigen-Kosten gehören für uns mittlerweile einfach mit zu den Business-Nebenkosten dazu und ich bekomme inzwischen bei der Abbuchung keine Schweißausbrüche mehr.

So wächst unsere Liste jetzt auch zwischen den Launches stetig und wir werden die 1500 wahrscheinlich schon im Mai knacken. Das erste Stück Wegstrecke ist eben wirklich das schwierigste.

Ein neues Content-Format

Im Februar war ich Content-müde. Ich habe nur sporadisch und planlos gepostet und noch weniger gebloggt. Dann habe ich mir Gedanken gemacht, welche Art von Content mir leicht fällt und sofort umsetzbar ist. Mein Podcast braucht noch etwas Vorbereitung und Blogartikel entstehen zur Zeit sehr schleppend. Den besten und spontansten Content mache ich immer während meiner Launches, also habe ich einfach ein neues Format ins Leben gerufen: den Mentoring-Mittwoch. Ich bin jeden Mittwoch um 11 auf meiner Facebook-Seite live gegangen und habe ein kleines Webinar zu einem meiner Lieblingsthemen gehalten. Es ging viel um Mindset und innere Blockaden, weil mich dieses Thema in den letzten Wochen sehr beschäftigt hat. Zusätzlich habe ich öffentliche Hot Seats gemacht, für die sich meine Leuchtfeuer-Letter-Leserinnen vorab bewerben konnten.

Ich überlege noch, ob und wie ich das Format im 2. Quartal fortsetze, Es war jedenfalls leicht, effektiv und hat mir richtig Spaß gemacht.

Content-Müdigkeit und eine neue Perspektive

Team-Erweiterung

Die Team-Erweiterung war eines meiner wichtigsten Ziele für 2021, und wir sind gleich mit zwei neuen Team-Mitgliedern gestartet. Otavio hat jetzt Unterstützung bei der Buchhaltung und die Leuchtfeuer-Akademie hat eine wunderbare Community-Managerin bekommen.

Dieser Schritt hat sich sofort richtig angefühlt und schafft für uns viel bessere Bedingungen. Bisher haben Otavio und ich alles allein gemacht und mittlerweile ist der Berg an Aufgaben noch einmal gewachsen. Wir betreuen den Kursbereich, was bedeutet, dass regelmäßig neuer Content eingespielt, aufbereitet und eingepflegt wird. Wir kümmern uns intensiver um unsere Facebook-Anzeigen, damit die Liste weiter wächst. Und dazwischen planen wir kontinuierlich neue Workflows: hier ein Launch, da ein neues Freebie, dort neuer Funnel.

Aufgaben abzugeben schafft Platz für neue Ideen – und genügend Zeit für ihre Umsetzung.

Leuchtfeuer Your Business

Eine solche Idee war mein spontaner 4-Wochen-Kurs Leuchtfeuer Your Business. Ich hatte Mitte März endlich einen Frisör-Termin bekommen und dort kam mir mit einer E-Mail die Idee. Mir war in den Live-Mentorings und in den Calls in der Akademie aufgefallen, dass sich viele Online-Unternehmerinnen mit einem oder mehreren Teilen ihrer Ausrichtung noch im Kreis drehen. Diese fehlende Klarheit bremst dann alles andere aus: die Webseite (wofür stehe ich eigentlich?), das Listenwachstum (wer ist meine Wunschkundin?), die Sichtbarkeit (wofür möchte ich bekannt werden?) und nicht zuletzt den Umsatz (welches Angebot kann ich wirklich verkaufen?)

In Leuchtfeuer Your Business geht es darum, in 4 Wochen eine glasklare Online-Business-Ausrichtung zu finden und diese auch kommunizieren zu können. Mein Konzept stand sofort: Das Warum, die Wunschkundin, die Superpower und die klare Message. Das sind die wichtigsten Bausteine einer stimmigen Positionierung, die sich nicht zu eng anfühlt und trotzdem absolut Marketing-tauglich ist.

Mir war klar: Dieser Kurs muss kommen! Als Einsteiger-Angebot, als Bestandteil der Leuchtfeuer-Akademie und als fester Anlaufpunkt für diejenigen, die mit ihrem Business noch relativ am Anfang stehen oder schon ein Stück gegangen sind und sich mit ihrer Ausrichtung nicht wohl fühlen.

Nur: Wie startet frau spontan einen solchen Kurs? Selbst ein kostenloser Beta-Kurs braucht eine mehrwöchige Promotion-Phase, damit möglichst viele Teilnehmerinnen zusammenkommen. Und ein klassischer 500-Euro 4-Wochen-Kurs braucht einen Launch. Und ich hatte dafür schlicht keine Zeit, denn bis zum nächsten Akademie-Launch war gerade noch genug Zeit, um den Kurs (mit Osterpause) durchzuführen.

Experiment Social Selling

Also habe ich etwas gemacht, von dem ich dachte, dass ich es nicht kann: Ich habe den Kurs über Social Media verkauft. Gleich nachdem ich wieder zu Hause war, habe ich eine Story bei Instagram gemacht und ihn angekündigt. Mein Ziel war, 10 Teilnehmerinnen zu gewinnen, damit der Kurs stattfinden kann. 

Es gab also kein Zurück mehr und als ich noch überlegt habe, ob das jetzt eine totale Schnapsidee war und ich mich nicht lieber auf den anstehenden Launch konzentrieren sollte, hatte ich schon den ersten Verkauf. Ich hatte noch nicht mal eine Landing Page geschrieben und meine Kursidee war gerade 6 Stunden alt. Was für ein Gefühl!

Und so ging es dann die nächsten Tage weiter. Mein “Soft Launch” mit Social Media-Beiträgen, zwei E-Mails an meine Liste und völlig ohne bezahlte Werbung hat mir am Ende 13 Verkäufe und 31 Kursteilnehmerinnen gebracht. Und das hat mich besonders begeistert: 100% der Teilnehmerinnen der Leuchtfeuer-Akademie sind auch bei Leuchtfeuer Your Business dabei. Der Kurs war damit wohl überfällig und bin sehr froh, ihn wirklich spontan umsetzen zu können.

Soft light, soft launch.

Die Leuchtfeuer-Akademie®

Der Brief vom Patent- und Markenamt hat mich wieder überrascht: noch nichtmal zwei Monate sind seit der Anmeldung vergangen und heute ist die Leuchtfeuer-Akademie ein eingetragenes Markenzeichen.

Die Akademie ist der Dreh- und Angelpunkt meiner Produkte und inzwischen ein sehr umfassendes Gruppen-Mentoring-Programm für Unternehmerinnen, die sich ein stimmiges und profitables Online-Business aufbauen.

Durch die wunderbare Unterstützung meiner Community-Managerin konnte ich die Akademie von innen heraus erweitern: Neben dem monatlichen Coaching-Call für Fragen zum Business-Fundament  gibt es jetzt auch einen monatlichen Strategie-Call für die Teilnehmerinnen, die Produkte entwickeln, launchen oder ihr Team erweitern. 

Die wöchentlichen Co-Workings bekommen jetzt Breakout-Rooms, damit gemeinsames Brainstormen, Schreiben und spontanes Feedback noch mehr Raum haben.

Und ich habe mich Anfang des Jahres entschlossen, in der Akademie zusätzlich jeden Monat eine Masterclass oder einen Workshop zu halten.

Dieses Programm und sein Wachstum erfüllt mich und macht mich stolz. Ich freue mich auf jeden der Calls und erlebe ein so unterstützendes und inspirierendes Miteinander der Teilnehmerinnen. Und ich lege großen Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Content und Begleitung. Das Konsumieren von Inhalten bringt nämlich nur dann wirklich weiter, wenn wir bei der Umsetzung unterstützt werden.

Wortmarke Nr. 2: die Leuchtefeuer-Akademie®

Shortlist: darüber freue ich mich im 1. Quartal

  • Ich habe mein Umsatzziel mit einem statt mit den geplanten 2 Launches erreicht
  • Ein neues Macbook ist eingezogen und ich kann ab jetzt noch flexibler arbeiten
  • Unsere Liste hat die 1000er Marke geknackt
  • Unser Team ist auf 4 Personen gewachsen
  • Ich habe mich mit der Bezeichnung “Business Mindset Mentorin” noch einmal konkreter und stimmiger positioniert

Ausblick: Unser 2. Quartal 2021

Ich nutze seit dieser Woche einen genialen Planer, der mir alle meine Ziele, Projekte und Meilensteine auf einen Blick anzeigt. Deshab habe ich jetzt schon eine ziemlich gute Vorstellung davon, was im nächsten Quartal ansteht. Besonders freue ich mich auf viele gelb ausgemalte Blöcke – das sind unsere Urlaubszeiten.

Abschalten, aufladen, neue Ideen entstehen lasse – ich weiß mittlerweile, wie gut das für uns und unser Business ist. Übrigens plane ich mittlerweile unseren Urlaub vor allen anderen Terminen, einschließlich unserer Launches. Das ist mir wichtig, weil mein Business in mein Leben passen soll und nicht andersrum.

Das wird im 2. Quartal passieren:

  • der Frühlings-Launch der Leuchtfeuer-Akademie
  • ein neues Freebie geht an den Start
  • der Launch meines Podcasts (geplant für den Juni)
  • die 2. Runde der Leuchtfeuer-Mastermind wird vorbereitet
  • ein großer Meilenstein für unser Business (mehr dazu, wenn es soweit ist)

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AHOI, ich bin Maria!

Business Mindset Mentorin, Gründerin der Leuchtfeuer-Akademie® und ostseeverliebte Visionärin.

Ich zeige dir, wie du dein Online-Business stimmiger, leichter und profitabler machst.

Bei mir stehen Freiheit und Selbstbestimmung nicht nur auf der Webseite, sondern bestimmen mein eigenes erfolgreiches Online-Business. Die frische Ostsee-Brise gibt es bei mir frei Haus – mein Motto ist Ich will Meer vom Leben und ich wette, du willst das auch!